AKTUELLES, VERANSTALTUNGEN

Gaetano Donizetti: Requiem

Simon Mayr: Konzertante Opernausschnitte aus „Atalia“ 

31. Oktober 2026, 19 Uhr, Herkulessaal, München  

1. November 2026, 19 Uhr, Festsaal, Ingolstadt

Mitwirkende: Kammerphilharmonie Ingolstadt,  MaxChor München, italienischer Stadtchor Piazzola sul Brenta der oberitalienischen Stadt Padua, Gesangssolisten: Evgeniya Sotnikova (Sopran), Ruth Volpert (Alt), Andrés Agudelo  (Tenor), Petro Morozov (Bass), Gesamtleitung: Gerhard Häußler

Mit einer Ingolstädter und Münchner Erstaufführung präsentieren die Internationale Simon-Mayr-Gesellschaft Ingolstadt und der MaxChor München am 31. Oktober 2026 im Herkulessaal der Residenz München und am 1. November 2026 im Festsaal Ingolstadt ein außergewöhnliches Konzertprogramm. Mit dem Requiem von Gaetano Donizetti, einem Werk von großer emotionaler Ausdruckskraft wird der November mit seinen Gedenktagen wie Allerheiligen, Buß- und Bettag, Volkstrauertag und Totensonntag würdig begonnen. Donizetti hat das Requiem 1835 anlässlich des plötzlichen Todes seines Musikerkollegens Vincenzo Bellini komponiert. Die geplante Aufführung kam jedoch nicht zustande und das Requiem wurde erst 1870, also 22 Jahre nach Donizettis Tod in Bergamo uraufgeführt.

Konzertant aufgeführte Ausschnitte aus Johann Simon Mayrs Oper „Atalia“ ergänzen das Programm. In „Atalia“, einem “Dramma sacro per musica“, wie es Mayr bezeichnete, zeigt sich die kompositorische Meisterschaft und die dramatische Kraft des damals 59-jährigen Johann Simon Mayrs. In Mendorf geboren, lebte Mayr viele Jahre in Ingolstadt, ging 1789 nach Italien und wurde 1802 zum Kapellmeister der Basilika Santa Maria Maggiore in Bergamo ernannt. 1806 initiierte er in Bergamo eine Musikschule und unterrichtete Komposition. Von der Kirche und der Stadt finanziert, wurde der Unterricht begabten, aber mittellosen Schülern kostenlos angedient. Sein bekanntester Schüler war Gaetano Donizetti. So erklingen mit diesem Konzert Werke von Lehrer und Schüler, Werke zwischen klassischer Tradition und romantischem Ausdruck.

Für die Aufführungen haben sich renommierte Ensembles zusammengeschlossen: Der MaxChor München, der italienische Coro Città di Piazzola sul Brenta (Einstudierung Paolo Piana), die Kammerphilharmonie Ingolstadt sowie die Solisten und Solistinnen Evgeniya Sotnikova, Sopran, Ruth Volpert, Alt, Andrés Agudelo, Tenor und Petro Morozov, Bass, die an der Bayerischen Staatsoper oder beim Bayerischen Rundfunkchor engagiert sind. Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Gerald Häußler, der seit vielen Jahren als profilierter Dirigent für differenzierte Klanggestaltung und stilistische Souveränität steht. 

Mit dem gemeinsamen Singen und Musizieren von Musikern und Sängern aus zwei Städten zweier Länder und somit aus zwei musikalischen Traditionen feiert dieses Konzert das 75. Jubiläum der diplomatischen Beziehungen zwischen der Republik Italien und der Bundesrepublik Deutschland. Aufgrund dessen zeigte sich der italienische Generalkonsul erfreut, die Schirmherrschaft zu übernehmen.

Das Konzert wird vom Kulturfonds Bayern, dem Bezirk Oberbayern und der Stiftung „Baronin de Bassus“ unterstützt.

 

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